Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. (Mt 10,27)

 

 

 

 

Krippenschändung - Editorial von Beatrix Ledergerber

Wie eine Blutspur zieht sich rote Farbe über die Schafe, den Stall und die ganze orientalische Landschaft. In der Nacht auf den 23. Dezember wurde die neue Krippe in der Kirche von Regensdorf besudelt.

Ein schockierter Pfarrer berichtet mir am Telefon, dass sich wohl über Nacht ein oder mehrere Täter in der Kirche versteckt hatten, da die Polizei keine Spuren eines Einbruches fand. Pfarreiangehörige hätten geweint, als sie die zerstörte Krippe sahen.

Maria, Josef und das Jesuskind blieben verschont: sie waren am 23. Dezember noch nicht in Bethlehem angekommen. Am Weihnachtsabend stellte sie Pfarrer Remo Eggenberger in die verwüstete Landschaft und nahm das Thema in der Weihnachtspredigt auf: Jesus ist nicht in eine harmonische, friedliche Welt hineingeboren. Damals wie heute kommt er in eine Welt voller Gewalt und Zerstörung. «Wir lassen unsere Krippe wie vorgesehen bis zum 2. Februar in der Kirche stehen und solidarisieren uns mit den Menschen, deren Kirche zerbombt wurde oder die wegen ihres Glaubens fliehen mussten», sagt der Pfarrer. Eltern hätten sich gefragt, ob sie ihren Kindern die Krippe so zeigen können. «Es ist die Realität», meint der Pfarrer. «Die Kinder sollen die Krippe bestaunen, wie Gott sie uns dieses Jahr gegeben hat. Sie dürfen sehen, dass die Welt nicht so heil ist – aber dass Christus genau für diese Welt gekommen ist.»

Die zerstörte Krippe hat viele Gespräche ausgelöst. Pfarreiangehörige, die untereinander oder mit dem Pfarrer das Heu nicht auf der gleichen Bühne haben, unterstreichen, dass es Meinungsunterschiede geben kann, diese aber keinesfalls auf diese Weise ausgetragen werden dürfen.

Wenn die Versicherung etwas bezahlt, könnte die Krippe restauriert werden und nächstes Jahr unversehrt in der Kirche stehen. Vielleicht durch ein Plexiglas geschützt. Dann wird die Botschaft sein: Beschützen wir das Jesuskind, das immer und überall Frieden bringen möchte.

Beatrix Ledergerber, Pfarreiforum

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Religion konkret

Jugendliche der Oberstufe engagierten sich für die Projekte von Abuna Louis in Bir Zeit, Palästina: sie banden 40 Adventskränze, bastelten Weihnachtskarten, buken feine Guetzli und verkauften diese Produkte. Wir freuen uns über einen Erlös von knapp 800 Franken.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und für Ihren Einkauf und Ihre Spende. Mit dem Verkauf der 315 Schokoladeherzen konnten wir zusätzlich 400 Franken an Spenden sammeln, die wir der Kinderhilfe Bethlehem überweisen.

Herzlichen Dank!

Marion Grabenweger

Adventskränze

Guetzli

Friedenslicht aus Bethlehem im Bundeshaus

Bern, 13. Dezember 2016. «Man muss seinen Nachbarn kennen wollen. Dies ist der erste Schritt im Alltag, um Brücken zu bauen.» So nahm der Bundespräsident Johann Schneider-Ammann das diesjährige Motto des Friedenslichtes Schweiz auf. Beim Empfang der Friedenslichtdelegation im Bundeshaus verglich er zudem sein Jahres-Highlight – den Empfang durch Papst Franziskus – mit dem Höhepunkt der Jugendlichen, die das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte Bethlehem in Wien abgeholt und in die Schweiz gebracht hatten. Unvergessliche Erlebnisse, die verbinden. Am Dienstag, 13. Dezember 2016 entzündete Bundespräsident Johann Schneider-Ammann das Friedenslicht im Bundeshaus. Er empfing es aus den Händen des Friedenslicht-Jugendlichen Jan Schulthess, der sich berührt äusserte «so ein schönes Zeichen setzen zu können.» Vorab wurde der Bundespräsident direkt durch weitere Friedenslichtkinder aus der Zentral- und der Westschweiz über die Erlebnisse der Reise und die Übergabe in Wien informiert.

«Brücken bauen»

Unter dem diesjährigen Motto «Brücken bauen» leuchtet es nun bereits zum zweiten Mal unter der Bundeshauskuppel. Bundespräsident Johann Schneider-Ammann wies darauf hin, dass das diesjährige Motto gleichzeitig eine der wichtigsten Aufgaben der Schweiz sei. Zu vermitteln und Räume für Begegnungen zu schaffen, sei ein grosses Privileg, ebenso wie das Privileg, in unseren Verhältnissen zu leben. «Wir können noch miteinander umgehen, Sprach- und Kulturgrenzen täglich überwinden und Positives daraus ziehen.» Nach dem Gruppenbild mit dem Friedenslicht vor dem Christbaum war der Bundespräsident – ganz jugendlichenkonform – für Selfies gefragt. Er stellte sich dieser Aufgabe mit offensichtlicher Freude.

Zum ganzen Artikel.

Friedenslicht

Jan Schulthess (Pfadi St. Felix) und Mariana Carvalho (Ministrantin St. Mauritius) bringen das Friedenslicht aus Bethlehem ins Bundeshaus. Ein gemeinsames Projekt mit der Pfarrei St. Mauritius und Verein Friedenslicht Schweiz.

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Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 29. 11. 2016

An der Kirchgemeindeversammlung vom 29. November 2016 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

1. Genehmigung des Voranschlages 2017 und Festsetzung des Steuerfusses auf 10%.
2. Ein Planungskredit für die Sanierung des Pfarreizentrums von Fr. 330‘000.- wurde genehmigt.
3. Frau Priska Hänni wurde durch Ersatzwahl für den Rest der Amtsdauer 2014-2018 zum Mitglied der Rechnungsprüfungskommission gewählt.

Gegen die Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Röm.-kath. Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich,

wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert fünf Tagen und
im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen

schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Die Kirchenpflege

Das neue "Chilefaischter" ist da!

Vor dem Advent erscheint jeweils die Jahreszeitschrift «Chilefaischter» unserer Pfarrgemeinde. Sie erzählt aus dem Pfarreileben des vergangenen Jahres und stellt Gruppen und Mitarbeitende vor.

Um die Zeitschrift gestalten zu können, sind wir auf Ihre Beiträge angewiesen. Wir danken allen, die uns immer wieder einen Artikel zur Verfügung stellen.

Wir freuen uns über Feedback und Anregungen direkt an das Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und wünschen Ihnen viel Freude mit dem «Chilefaischter»!

Das Redaktionsteam

 

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Das Friedenslicht 2016 kommt ins Furttal

friedenslicht2«Ein kleines Licht anzünden ist nicht viel, aber wenn es alle tun wird es heller.»

Die Friedenslicht-Idee ist 1986 im ORF Landesstudio Oberösterreich entstanden. Auf Initiative des ORF entzündet jeweils kurz vor Weihnachten ein Kind in der Geburtsgrotte von Bethlehem ein Licht, welches in einer speziellen Laterne mit dem Flugzeug nach Wien (A) gebracht wird. Von dort aus wird das Friedenslicht an über 30 Länder Europas und in Übersee weitergegeben.

Das Friedenslicht hat erstmals 1993 den Weg in die Herzen der Menschen in der Schweiz gefunden und ist zu einem neuen Brauch herangewachsen. Ein Licht – als Zeichen des Friedens – wird von Mensch zu Mensch weitergeschenkt und bleibt doch immer dasselbe Licht. Dieser Akt der Solidarität soll Brücken bauen zwischen Menschen verschiedener Religionen, Hautfarben und sozialer Schichten, zur Weihnachtszeit und darüber hinaus

Das Friedenslicht-Programm im Furttal 11. bis 25. Dezember 2016 finden Sie hier

Kirchgemeindeversammlung am 29. November 2016

Die Kirchenpflege der Röm.-kath. Kirchgemeinde Regensdorf lädt alle Gemeindemitglieder herzlich zur Kirchgemeindeversammlung am 29. 11. 2016 um 19.45 Uhr im Mauritiussaal des Pfarreizent- rums ein.

Traktandenliste: 
1. Planungskredit von Fr. 500 000.– für die Sanierung des Pfarreizentrums und den Umbau der Kirche.
2. Voranschlag 2017 und Festsetzung des Steuerfusses der Kirchgemeinde Regens- dorf auf 10 %.
3. Ersatzwahl eines RPK-Mitgliedes für den Rest der Amtsdauer 2014–2018
4. Anfragen nach § 37 der Kirchgemeinde- ordnung Regensdorf.

Stimm- und wahlberechtigt sind alle Mitglieder der röm.- kath. Kirchgemeinde Regensdorf, die das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und die im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungsbewilligung C, Ci oder B sind. Nicht stimmberechtigte Personen sind eingeladen, als Gäste an der Versammlung teilzunehmen. Anfragen nach § 37 Kirchgemeindeordnung müssen mindestens 10 Arbeitstage vor der Kirchgemeindeversammlung der Kirchenpflege eingereicht werden.

Die Unterlagen zum Voranschlag 2017 können ab 15. November im Pfarreisekretariat (Schulstrasse 112) zu den regulären Öffnungszeiten eingesehen werden. Anschliessend an die Kirchgemeindeversammlung sind alle herzlich zum Apéro eingeladen.

Röm.-kath. Kirchenpflege, Regensdorf