Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. (Mt 10,27)

 

 

 

 

Benefizkonzert zur Wiederherstellung Kirchenkrippe

Im Namen der Kath. Kirchenstiftung St. Mauritius möchte ich allen für ihr Engagement am vergangenen Sonntagabend recht herzlich danken!! In kurzer Zeit wurden die Initiative und die Organisation für das Benefizkonzert Wiederherstellung Kirchenkrippe durchgeführt.

Danken möchte ich den Initianten Walter und Vreni Stählin. Ebenfalls geht mein Dank an alle Beteiligten, namentlich: dem Jugendensemble Chiara und Lidia Pontiggia zusammen mit Mariana Carvalho Oliveira, dem Mauritius Chor Regensdorf, Frau Karin Keiser-Matzenauer und Herr Federico Ahumada, Patricia Meier zusammen mit Aline Laube und allen grosszügigen SpenderInnen!!

Dieses Konzert brachte etwas für den Glauben ganz Wichtiges zum Ausdruck: Liebe Gott mit all deinen Kräften und den Nächsten wie dich selbst. Hass bringt Zerstörung – das sehen wir um uns herum und das sehen wir bei uns selber. Gottes Botschaft ist aber eine ganz andere Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben. Das Land ist die Verheissung, die uns seit der Taufe gegeben ist. Was das bedeuten kann, das durften wir am vergangenen Sonntagabend erleben. Hass wandelte sich in Solidarität; das Verborgene, das Isolierte brachte die Gemeinschaft zu Tage. Fr. 5300.– kamen durch die Spenden der BesucherInnen zusammen und können nun in die Krippenrestauration investiert werden.

Ich freue mich daher sehr, dass am nächsten 1. Adventssonntag unsere Krippe wieder in ihrem vollen Glanz in unserer Kirche stehen darf!

Pfarrer Remo Eggenberger

 

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Mitglieder für die Baukommission gesucht

In den nächsten 4 Jahren stehen grössere Sanierungsmassnahmen am kath. Pfarreizentrum in Regensdorf an. Aus diesem Grund hat die Kirchenpflege beschlossen, zur Begleitung der Sanierung eine Baukommission einzuberufen.

Interessierte Mitglieder der kath. Kirche werden gebeten, sich bis zum 10. Februar 2017 schriftlich mit einem kurzen einseitigen Lebenslauf beim Leiter des Ressorts Liegenschaften der Kirchenpflege, Jürgen Höfer, unter der Emailadresse: liegenschaften(at)st-mauritius.ch
oder per Post: Röm.-Kath. Kirchenpflege, z.Hd. Herr J. Höfer, Schulstrasse 112, 8105 Regensdorf zu melden.

Für allfällige Fragen steht Herr Höfer gerne zur Verfügung.

kath. Kirchenpflege, Regensdorf

Sternsingeraktion im Furttal

2017 dks plakat din a3„Gott sägne Eu und Eues Huus und all, wo da gönd ii und us.“

 Mit diesen Worten brachten unsere 9 Sternsinger am 8. Januar 2017 nach dem Aussendegottesdienst mit Pfarrer Remo Eggenberger den Segen Gottes in mehr als 20 Wohnungen und Häuser und erzählten in ihren Liedern von der Geburt Jesu und dem Besuch der Heiligen Drei Könige.

Ich danke für die herzliche Aufnahme in den Familien! Mein spezieller Dank geht an die Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren, an ihre Begleiter Liliana Zaja und Walter Stählin, und an Barbara Schönbucher für den spontanen Taxidienst. Für die kulinarische Stärkung der Sternsinger zu Mittag sorgten die Familien Califano, Reichlin und Schüsslbauer. Vielen Dank auch dafür!

Müde, aber glücklich und belohnt mit einem stolzen Sammelergebnis von über 1‘900 Franken für Kinder in Kenia und weltweit kehrten unsere Sternsinger um 18 Uhr in die Pfarrei zurück.

Eine Aussage freute mich besonders: „Nächstes Jahr bin ich sicher wieder dabei!“

Marion Grabenweger

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Gebetswoche für die Einheit der Christen vom 15. - 22. Januar 2017

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird weltweit jedes Jahr vom 18. bis 25. Januar oder zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten gefeiert. Dieses Jahr steht die Gebetswoche unter dem Motto:

Versöhnung - die Liebe Christi drängt uns.

In unserer Pfarrei finden drei Anlässe im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen statt: 

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Das Anmeldeformular für den ökumenischen Spaziergang zur Insel Werd finden sie hier.

Referat "Leben in Bethlehem - aus dem Alltag einer palästinensischen Christin", 25. Januar 2017

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Fast täglich erreichen uns Nachrichten über die angespannte Lage im Nahen Osten. Meist ist von Krieg, Terror und politischer Agitation die Rede, weniger wird von der konkreten Situation der betroffenen Menschen berichtet. Ihr Schicksal bleibt uns meist verborgen, ganz gleich ob es sich dabei um Juden, Muslime oder Christen handelt. Erzählungen vom Einsatz für Frieden im Heiligen Land am: 

Mittwoch, 25. Januar 2017 um 19.00 Uhr im St. Mauritius Saal

Referentin: Kadra Zreineh

Aus Beit Jala vor den Toren Bethlehems kommt die palästinensische Christin Kadra Zreineh. Aufgewachsen in Deutschland führt die Mutter von vier Kindern seit 1999 Besuchergruppen aus aller Welt in Bethlehem und erzählt von ihrem Einsatz für Frieden im Heiligen Land - einem Einsatz der vor allem von ihrem Glauben getragen wird. 

Alle sind herzlich Eingeladen. 

Achtung: Wegen unberechenbaren Ausreisebewilligungen sind Änderungen bis zur letzten Minute möglich.

Krippenschändung - Editorial von Beatrix Ledergerber

Wie eine Blutspur zieht sich rote Farbe über die Schafe, den Stall und die ganze orientalische Landschaft. In der Nacht auf den 23. Dezember wurde die neue Krippe in der Kirche von Regensdorf besudelt.

Ein schockierter Pfarrer berichtet mir am Telefon, dass sich wohl über Nacht ein oder mehrere Täter in der Kirche versteckt hatten, da die Polizei keine Spuren eines Einbruches fand. Pfarreiangehörige hätten geweint, als sie die zerstörte Krippe sahen.

Maria, Josef und das Jesuskind blieben verschont: sie waren am 23. Dezember noch nicht in Bethlehem angekommen. Am Weihnachtsabend stellte sie Pfarrer Remo Eggenberger in die verwüstete Landschaft und nahm das Thema in der Weihnachtspredigt auf: Jesus ist nicht in eine harmonische, friedliche Welt hineingeboren. Damals wie heute kommt er in eine Welt voller Gewalt und Zerstörung. «Wir lassen unsere Krippe wie vorgesehen bis zum 2. Februar in der Kirche stehen und solidarisieren uns mit den Menschen, deren Kirche zerbombt wurde oder die wegen ihres Glaubens fliehen mussten», sagt der Pfarrer. Eltern hätten sich gefragt, ob sie ihren Kindern die Krippe so zeigen können. «Es ist die Realität», meint der Pfarrer. «Die Kinder sollen die Krippe bestaunen, wie Gott sie uns dieses Jahr gegeben hat. Sie dürfen sehen, dass die Welt nicht so heil ist – aber dass Christus genau für diese Welt gekommen ist.»

Die zerstörte Krippe hat viele Gespräche ausgelöst. Pfarreiangehörige, die untereinander oder mit dem Pfarrer das Heu nicht auf der gleichen Bühne haben, unterstreichen, dass es Meinungsunterschiede geben kann, diese aber keinesfalls auf diese Weise ausgetragen werden dürfen.

Wenn die Versicherung etwas bezahlt, könnte die Krippe restauriert werden und nächstes Jahr unversehrt in der Kirche stehen. Vielleicht durch ein Plexiglas geschützt. Dann wird die Botschaft sein: Beschützen wir das Jesuskind, das immer und überall Frieden bringen möchte.

Beatrix Ledergerber, Pfarreiforum

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Religion konkret

Jugendliche der Oberstufe engagierten sich für die Projekte von Abuna Louis in Bir Zeit, Palästina: sie banden 40 Adventskränze, bastelten Weihnachtskarten, buken feine Guetzli und verkauften diese Produkte. Wir freuen uns über einen Erlös von knapp 800 Franken.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und für Ihren Einkauf und Ihre Spende. Mit dem Verkauf der 315 Schokoladeherzen konnten wir zusätzlich 400 Franken an Spenden sammeln, die wir der Kinderhilfe Bethlehem überweisen.

Herzlichen Dank!

Marion Grabenweger

Adventskränze

Guetzli