Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. (Mt 10,27)

 

 

 

 

mariaknoten

Nicht umsonst gedenken wir Katholiken im Monat Mai besonders Maria, der Muttergottes. Denn wie im Mai alles grünt und spriesst und die Natur neues Leben hervorbringt, so hat auch Maria mit ihrem «Ja» zu ihrer Mutterrolle der Welt das Leben ganz neu geschenkt.
Die Tradition, im Monat Mai zu Ehren Marias besondere Andachten zu halten, entstand allmählich. Im Jahr 431 n. Chr. hat das Konzil von Ephesus die Gottesmutterschaft Marias und damit ihre wichtige Rolle in der Heilsgeschichte sowie ihre große Nähe zu Gott festgeschrieben. Seit diesem Konzil wurde Maria vom Volk Gottes noch mehr als Fürsprecherin verehrt.
Einzelne Marienandachten im Mai gab es bereits im Mittelalter. Der Mai als ganzer Marienmonat setzte sich aber erst seit dem 17. Jh. allmählich durch. Im 19. Jh. schließlich ist die allabendliche Gebetsandacht zu Ehren Marias etabliert. 
Neben der Verehrung als Himmelskönigin, als erhabene und schönste Frau, als Jungfrau und Mutter Gottes ist Maria vor allem auch Fürsprecherin für Menschen in Not. Als „Hilfe der Christen", „Heil der Kranken", „Trösterin der Betrübten", „Vorbild in schweren Zeiten", wird sie deshalb unter anderem angerufen. (Quelle: Herder Lexikon für Liturgie)

Wir laden Sie herzlich zur Maiandacht am 12. Mai um 19 Uhr ein.
Im Mai beten wir vor jedem Werktagsgottesdienst den Rosenkranz.