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Fastenzeit

Mit dem Aschermittwoch geht die Fasnacht zu Ende. Für uns Christen beginnt an diesem Tag die vierzigtägige Fastenzeit, und zwar mit einem besonderen Ritual. Das Aufstreuen der Asche soll uns an unsere Vergänglichkeit und Begrenztheit erinnern. Vielleicht täte es uns gut, hin und wieder daran erinnert zu werden, dass wir aus Staub sind. Die Botschaften des Aschermittwochs für uns könnten sein:

„Du bist nicht so wichtig.“
Ohne Demut gibt es vermutlich kein wahrhaftes Menschsein und kein menschliches Glück. Wenn wir nachts zum Sternenhimmel aufschauen, erkennen wir, wie klein wir sind. 

„Du wirst sterben.“
Alles, was lebt, vergeht. Das Leben ist begrenzt und wir können es nicht kontrollieren. Wir sind nicht allmächtig und können nie alles im Griff haben.

„Das Leben ist schwer.“
Wenn wir unser Leben zu leicht machen, wird es leer und oberflächlich. Leid und Trauer gehören zum Leben. Nur so sind wir wirklich lebendig. 

„Das Leben dreht sich nicht um dich.“
Wir sind Teil von etwas, das viel grösser ist als wir. Wir sind Teil des Lebens, Teil eines grossen, heiligen Geheimnisses. In unserem Leben geht es um etwas Grösseres.

Wahre Grösse beginnt erst dort, wo wir uns selber nicht mehr so wichtig nehmen. Die Fastenzeit könnte uns helfen, in uns hinein zu hören, was echt ist und was falsch, was uns wirklich stärkt oder nur lähmt. So werden wir dann auch erfahren können, was Erlösung heisst.

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