Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. (Mt 10,27)

 

 

 

 

Kirchgemeindeversammlung 6. Juni 2017

Die Kirchenpflege der Römisch-katholischen Kirchgemeinde Regensdorf lädt alle Gemeindemitglieder herzlich zur Kirchgemeindeversammlung am Dienstag, 06. Juni 2017 um 19.45 Uhr, im Mauritiussaal des Pfarreizentrums ein.

Traktandenliste:

1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler
2. Genehmigung der Jahresrechnung 2016
3. Anfragen nach § 37 der Kirchgemeindeordnung Regensdorf
4. Informationen
5. Information über die Jahresrechnung 2016 der Pfarrkirchenstiftung

Stimm- und wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Röm.- kath. Kirchgemeinde Regensdorf, die das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und die im Besitz des Schweizer Bürgerrechts oder der Niederlassungsbewilligung C, Ci oder B sind. Nicht stimmberechtigte Personen sind eingeladen, als Gäste an der Versammlung teilzunehmen. Anfragen nach § 37 Kirchgemeindeordnung müssen mindestens 10 Arbeitstage vor der Kirchgemeindeversammlung der Kirchenpflege eingereicht werden.

Die Unterlagen zur Jahresrechnung können ab dem 23. Mai 2017 im Pfarreisekretariat (Schulstrasse 112) zu den regulären Öffnungszeiten eingesehen oder hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Anschliessend an die Kirchgemeindeversammlung sind alle herzlich zum Apéro eingeladen.

Röm.-kath. Kirchenpflege, Regensdorf

Osterkonzert mit dem St. Daniels Ensemble aus Moskau

chorremoAm 20. April 2017 durften wir in Regensdorf das St. Daniel Ensemble aus Moskau begrüssen. Geleitet wird dieses Vier Mann Ensemble von Dr. Vladislav Belikov. Er ist ein Spezialist für russisch-orthodoxe Kirchenmusik. Mit seinen Vokalsolisten, Pavel Klimeshov (Tenor), Michail Nor (Tenor) und Sergey Arkhangelsky (Bass) überraschte und überzeugte das russische Männer-Quartett für eine Stunde lang ca. 75 Musikfreunde mit liturgischen Gesängen sowie klassischen Solowerken am Flügel begleitet von Dr. Vladislav Belikov.

Die Anwesenden wurden von den Vokalsolisten und Klängen in den Bann gezogen. Unter anderem kündigte der Chorleiter ein Stück an, das alle Christen auf der ganzen Welt verbindet: „Ottsche nasch“ (Vater unser - ) oder mit der Bassstimme erklang unter anderem das Lied von Elvis Presley „Love Me Tender“ etc.

Dr. Vladislav Belikovs Anliegen war es gegen Ende, dem Publikum Russland von einer anderen Seite zu zeigen. Wie jedes Land, so hat auch Russland ganz verschiedene Seiten, welche von einer langen und reichhaltigen Tradition heraus stammen. Durch den langen Applaus des Publikum, wurde dies bestätigt und die Solisten gebührend bejubelt. Als Pfarrer der Pfarrei St. Mauritius darf ich dem Ensemble, im Namen der ganzen Gemeinschaft, recht herzlich danken! Es war ein wunderschönes Osterkonzert und wir hoffen sehr, dass wir diesen St. Daniels Chor wieder einmal bei uns haben dürfen.

Pfarrer Remo Eggenberger

View the embedded image gallery online at:
http://st-mauritius.ch/aktuell?start=28#sigProIde28c74b827

Stefan Loppacher wird neuer Vikar in Regensdorf

Stefan Loppacher2Liebe Pfarreiangehörige

Über die Osterfesttage hatten wir Herr Stefan Loppacher als Konzelebrant bei uns. Herr Loppacher wird in diesen Wochen sein Doktoratsstudium in Rom abschliessen. Anschliessend wird er als Mitarbeiter unseres Offizials, Dr. Josef Bonnemain, im Generalvikariat Zürich, wirken. Diese Anstellung umfasst ein Arbeitspensum von 40%. Das Generalvikariat suchte für Herrn Loppacher deshalb eine Vikarstelle von 60%.

In Absprache mit Dr. Josef Annen, dem Bischofsrat, der Dekanen-Versammlung der Kantone Zürich und Glarus und Pfr. Remo Eggenberger sind wir als Kirchenpflege zum Entschluss gekommen, dass Herr Loppacher eine gute Ergänzung und Hilfe für unser Pastoralteam ist. Herr Loppacher stellt sich gerne an der kommenden Kirchgemeindeversammlung vom 6. Juni 2017 vor.

Der zukünftige Vikar Stefan Loppacher stammt aus Steinen/SZ. Das Diplomstudium absolvierte er in Chur, das Lizentiatsstudium im Kirchenrecht an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom. Ebenfalls dort beendet er zurzeit sein Doktorat im Bereich kirchliches Strafprozessrecht und sexueller Missbrauch Minderjähriger. Die Priesterweihe empfing Herr Loppacher am 25. November 2006 in Schwyz. Anschliessend wirkte er bis 2010 als Vikar im Seelsorgeraum Dietikon-Schlieren.

Herr Loppacher beginnt seine Arbeit bei uns am 1. September 2017. Wir freuen uns auf ihn und wünschen ihm viel Erfolg und den Segen Gottes.

Die Kirchenpflege St. Mauritius, Furttal

Osterkonzert mit dem St. Daniels-Chor aus Moskau am 20. April

danielschor„Ost trifft West“ in Regensdorf

Das russische Männer-Quartett gibt seinen Auftritt am Donnerstag, 20. April 2017 um 19.00 Uhr in der kath. Kirche St. Mauritius, Regensdorf.

Seit dem Jahre 2001 ist Dr. Vladislav Belikov Leiter des St. Daniels-Chor. Seine Vokalsolisten sind: Pavel Klimeshov (Tenor), Michail Nor (Tenor) und Sergey Arkhangelsky (Bass). Ihr Repertoire ist breit gefächert und umfasst orthodoxe, liturgische Gesänge aus der Osterliturgie, wie Werke von Komponisten Rachmaninov, Bortnjansky, Tschaikovsky etc. sowie berühmte russische Volksweisen wie: Das einsame Glöckchen, Steppenlied, Das Abend Glöckchen etc. oder klassische Solo Werke mit Flügel-Begleitung von Dr. Vladislav Belikov.

Mit ihren Konzerten versucht das russische Männer-Quartett nicht nur uns mit ihrem reichhaltigen Schatz russischer und weltlicher Kirchen- und Volksmusik zu begeistern sondern sie haben sich auch zur Hauptaufgabe gemacht, mit ihren Auftritten eine andere Seite von Russland zu zeigen.

Lassen wir uns vom St. Daniels Ensemble überraschen und begeistern!

Der Eintritt frei! Besten Dank für die Kollekte.

Ein herzliches Willkommen an alle unsere Musikfreunde!

Hochfest Hl. Josef, 20. März

Hl. Josef zum Gebet DSC05121Hl. Josef, Bräutigam der Gottesmutter Maria

Innerhalb des liturgischen Jahreskalenders sind die 12 Monate einem bestimmten Thema gewidmet. Der Monat März gilt als Josefsmonat, in dem wir besonders an den Bräutigam Mariens denken, an den Hl. Josef. Er ist als demütiger, schweigsamer, tatkräftiger Heiliger bekannt. Einer, der fest im Glauben war. Er zweifelte nicht an der Richtigkeit der Worte, die Gott zu ihm durch den Engel oder durch Jesus selbst sprach. Durch den Engel wurde Josef, Maria`s Empfängnis durch den Heiligen Geist mitgeteilt. Später erschien Josef ein Engel und sagte ihm, er müsse mit Maria und dem Kind nach Ägypten fliehen, weil Herodes das Jesuskind töten will. Der Hl. Josef hörte, glaubte und tat im Gehorsam, was ihm aufgetragen wurde.

Zwölf Jahre später, als er mit Maria und Jesus nach Jerusalem zum Paschafest ging, und er und Maria drei Tage lang Jesus suchten, der ihnen als Entschuldigung sagte: „Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?“ (Lk 2,49), nahm Josef die Worte an. Der Hl. Josef muss verstanden haben, dass Jesus mit dem Wort „Vater“ nicht ihn meinte, sondern Gott im Himmel. Dies zeugt von einem demütigen Herzen und einem entschiedenen Glauben. Gerade weil der Hl. Josef an den Plan Gottes glaubte, konnte er dies annehmen.

Ihm genügte es, diesem Plan im Hintergrund zu dienen, denn er hatte nicht nur offene Ohren, sondern auch ein hörendes Herz. Er war wie eine Blume, die zum Licht hin aufbricht. Er war bereit aufzubrechen zu Gott und zwar sofort, ohne zu zögern. Josef spricht sein „fiat“, sein „mir geschehe“, nicht mit Worten, sondern still, mit Taten. Durch seine Weisheit und seine Offenheit für Gott und dessen Ruf, dem er bewundernswert entspricht. Mit seiner totalen Verfügbarkeit für Gott ist er für uns mehr als nur ein Vorbild. Als grosser Heiliger und Schutzpatron der Kirche, dürfen wir auf seine Fürsprache und Hilfe vertrauen.

Das Hochfest vom Hl. Josef feiern wir dieses Jahr am Montag, 20. März 2017 um 19.00 Uhr. Als Vorbereitung beten wir gemeinsam die Novene zum Hl. Josef. Diese beginnen wir am 10. März 2017. Wir beten sie jeweils am Ende der Hl. Messe. Die Novene ist in Papierform im Schriftenstand aufgelegt und steht anbei als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung.

Barbara Schönbucher, dipl. Sozialarbeiterin FH

Vortrag zum Thema Ökumene und Wahrheit von Prof. Dr. M. Hauke

Ökumene bewegt Menschen

Am 19. Januar 2017 versammelte sich um 19.30 Uhr eine bemerkenswerte Anzahl von katholischen, evangelischen und freikirchlichen Christen in der katholischen Pfarrei Regensdorf, um einen Vortrag von Prof. Dr. Manfred Hauke zum Thema „Ökumene-Wahrheit“ zu hören. Im Anschluss an das anderthalbstündige Referat blieb Zeit für Fragen und angeregte Diskussionen, die auch nach dem offiziellen Teil um 22 Uhr beim Apéro weitergingen: Das Thema Ökumene ist aktuell und bewegt engagierte Menschen.

Meine Eindrücke und Gedanken zu dieser ökumenischen Veranstaltung, die im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen stattfand, fasse ich nachfolgend zusammen. Ich bin evangelisch-reformiert, meine Frau römisch-katholisch. Geheiratet haben wir ökumenisch. Mein Glaubensleben hat sich durch den Kontakt mit Menschen der katholischen Kirche erweitert, vertieft und bereichert.

Hauke spricht schnell und aufgrund des komplexen Themas und seiner akademischen Sprache nicht immer leicht verständlich. Deshalb versuche ich sein Referat erst gar nicht wiederzugeben. Ich beschränke mich auf Denkanstösse, die teils auf dem Vortrag, teils auf den anschliessenden Diskussionsvoten beruhen.

Prof. Dr. Manfred Hauke stammt aus Paderborn in Westfalen, Deutschland. Seit 25 Jahren ist der geweihte Priester Professor für Dogmatik an der Theologischen Fakultät in Lugano. Der Dogmatiker wirkt aber auch als deutschsprachiger Seelsorger in Lugano. Er passt seine Sprache situativ an: nach seinem anspruchsvollen Vortag setzt sich Hauke zum Publikum und beantwortet geduldig dessen Fragen oder stellt den reformatorischen Sicht- und Denkweisen die katholische Haltung unmissverständlich gegenüber. Für Hauke ist eine Vernebelung der unterschiedlichen Standpunkte im Sinne einer "Tintenfischökumene" keine Option.

Weiterlesen: Vortrag zum Thema Ökumene und Wahrheit von Prof. Dr. M. Hauke

Ökumenischer Spaziergang zur Insel Werd am Bodensee

60 Christen fuhren am 22. Januar 2017 im Car durch eine zauberhafte, winterliche Landschaft nach Mammern am Untersee. Nach einem 4 km langen Spaziergang, organisiert und durchgeführt von der Pfadi St. Felix (Joel Spielmann), erreichten wir die Insel Werd bei Eschenz.

Unser Besuch beschränkte sich auf die Klosterkirche. Bruder Michael erzählte kurz über die Ursprünge des Klosters und über sein Leben als Franziskaner Mönch. Die sieben Mönche wohnen im Haus, das an die Kapelle angebaut ist. Sie betreuen Kranke, Alte und nehmen Taufen und Hochzeiten vor. Ihren Verdienst kommt in die Ordenskasse.

Anschliessend hielten wir, zusammen mit Pfr. Remo Eggenberger und Pfr.in Gisella Matti, eine Andacht mit Gotteslob, Dankgebet, Fürbitte und Segen. Im Zentrum stand Gott als Fels, Heiler, Erbarmer und gnadenvoller Vater.

Vor dem Kloster liegt unter einer dünnen Schneedecke ein Labyrinth. Es ist Sinnbild für den ökumenischen Weg, das gemeinsame Suche nach Gott und seiner Wahrheit. Der Spaziergang war ein bereicherndes, ökumenisches Erlebnis.

Nach unserer Rückkehr nach Regensdorf waren wir alle im ref. Gemeindehaus zu einem Fondue eingeladen.

Allen, die mitgeholfen haben diesen Ausflug zu organisieren, möchte ich im Namen aller Teilnehmenden recht herzlich danken.

Kurt Sprecher, Buchs

View the embedded image gallery online at:
http://st-mauritius.ch/aktuell?start=28#sigProId8e8eb995f8